Von Zeit zu Zeit denkt Jet aus irgendwelchen Gründen plötzlich, ein Server, mit dem es Internet- oder indirekte Synchronisierungen gemacht hat, sei ungültig und versucht daher nicht einmal mehr mit ihm zu synchronisieren. Ich habe eine Menge anderer Infos über verschiedene Dinge gepostet, die man dagegen unternehmen kann, z.B.
Pflege und Fütterung
von "Leeren Vollen Replikaten" und Replikat-Farmen"
in Jet zur indirekten/direkten Replikation verwenden, aber das sind v.a. präventive Maßnahmen, die verhindern sollen, dass das eigentliche Problem eintritt, nicht Methoden, die das Problem lösen, wenn es schon da ist. Das Problem ist, dass eine einzige direkte Synchronisierung den Normalzustand wieder herstellen könnte, aber eine direkte Synchronisierung kann gefährlich sein und evtl. die Datei beschädigen (was normalerweise der Grund ist, warum jemand überhaupt zur indirekten oder Internet-Synchronisierung gewechselt hat!).
Wenn ihre Remote-Replikate vollständige Replikate sind, dann gibt es eine
Methode, um diese Remote-Replikate davon zu informieren, dass der Server lebt
und wohlauf ist (ohne große Dateien herumtransportieren oder direkt über eine
Dial-Up-Verbindung synchronisieren zu müssen). Erstellen sie dazu per Code ein
völlig neues, leeres Teilreplikat, einfach mit
CurrentDb.MakeReplica "partial.mdb", "", 1
OpenDatabase("partial.mdb", True).PopulatePartial CurrentDb.Name
Jetzt haben Sie ein leeres Replikat mit der kompletten Info über die verfügbaren Replikate. Verwenden sie den MoveReplica-Befehl des TSI-Synchronizers oder den Menüpunkt "Replikat verschieben" des Replikations-Managers, um diese kleine Datenbank auf die Maschine der Anwender zu überspielen, und dann können die das Remote-Replikat damit synchronisieren und so die aktuelle Info über den Server und seine Farmen erhalten. Sie können es dann mit MoveReplica auf dem Server sichern und dann verwenden,
wenn dieser Fehler wieder einmal passiert.
Entscheidend ist hier: Wissen ist Macht. Indem Sie den Remote-Replikaten das Wissen vermitteln, dass die Gerüchte über den Tod des Servers nicht wahr sind, können Sie Ihrer
replizierten Anwendung eine Menge Power hinzufügen.
UPDATE 7.4.2000: David Fenton
hat ein tolles GUI (Graphical User Interface = Benutzeroberfläche) geschrieben, das die leeren Teilreplikate
erzeugt, die die in diesem Artikel geschilderten Probleme lösen können. Sie können
darin die Quelle auswählen, den Namen des Teilreplikates vergeben, das
erstellte Replikat komprimieren, sich überzeugen, dass die Quelldatenbank
replizierbar ist und keine Fehler/Konflikte hat und noch einiges mehr. Wenn
Sie interessiert sind, können Sie das Tool hier herunterladen.